Teilha­be­be­ra­tung

Ergän­zen­de unabhän­gi­ge Teilha­be­be­ra­tung (EUTB)

Öffnungs­zei­ten

Mittwoch 10-12 (Solida­ri­sches Büro)
Donners­tag 15-17 (Begeg­nung und Austausch)

Telefon­sprech­zei­ten

Mi. 9-10 und Do. 14-15 

Telefon: 0341 58155280
 Mail: eutb@offenerdialog-ev.de

Ergän­zen­de unabhän­gi­ge Teilha­be­be­ra­tung ist für alle Menschen.

Wir beraten zu gesell­schaft­li­cher Teilha­be und Inklu­si­on, in bedroh­li­chen Lebens­la­gen und geben Infor­ma­tio­nen zu Teilhabeleistungen.

Nutzen Sie unsere Ergän­zen­de unabhän­gi­ge Teilha­be­be­ra­tung (EUTB), wenn Sie Proble­me sehen, ein Leben nach Ihren eigenen Wünschen zu führen oder wenn Sie sich diesbe­züg­lich für eine*n Angehörige*n einset­zen wollen.

Flyer herun­ter­la­den

Zwei Menschen bearbeiten einen Antrag
Wie beraten wir?

Wir fühlen uns in unserer Beratung der Würde, der Selbst­be­stim­mung und einem respekt­vol­len Mitein­an­der verpflichtet.

In Beratungs­ge­sprä­chen sind wir meist zu zweit. Unser Team setzt sich aus Genesungsbegleiter*innen, Menschen mit Exper­ti­se aus Erfah­rung, Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen zusammen.

Wir sind unabhän­gig von Ämtern und Antragsstellen.

Wir beraten kostenlos.

Wir beraten Sie bei Bedarf auch länger.

Wir beraten Sie zu Hause, in unseren Räumen oder auch an öffent­li­chen Orten.

Mögli­che Themen der Beratung
  • Bezie­hun­gen, sozia­les Leben, Netzwerke
  • Orien­tie­rung finden
  • eigene Ziele
  • Finan­zi­el­le Teilha­be­leis­tun­gen und deren Beantragung
  • Politi­sche Teilhabe
  • Sexua­li­tät
  • Veran­stal­tun­gen; Orte, an denen ich ungehin­dert sein kann
  • Freizeit
  • Arbeit
  • Wohnen
Unsere Projek­te

Wir vermit­teln Assis­tenz­su­chen­de und Assis­tenz­ge­ben­de und helfen beim verfas­sen einer indivi­du­el­len, zu den eigenen Bedürf­nis­sen passen­den, Anzei­ge. In unseren Räumen können die Anzei­gen aufge­hängt und gelesen werden.

Sexua­li­tät – Spiel­räu­me und Handlungsmöglichkeiten 

Wir haben ein Recht auf sexuel­le Selbst­be­stim­mung. Aber was heißt das eigent­lich? Wie leben Menschen in all ihrer Einzig­ar­tig­keit Sexua­li­tät? Wo gibt es Freiräu­me und Hürden? Was wirkt auf unsere Sexua­li­tät ein? 

Wir wollen zusam­men 10 Veran­stal­tun­gen planen, in denen es um selbst­be­stimm­te Sexua­li­tät geht.  Dabei wollen wir vor allem Menschen anspre­chen, die häufig von Sexua­li­tät ausge­schlos­sen werden. Aber auch Menschen mit vielfäl­ti­ger Erfah­rung, die Andere inspi­rie­ren können, sind gefragt. Kurz gesagt: Alle sind Willkommen!

Hinter­grund­in­for­ma­tio­nen Teilhabeberatung

Das Bundes­mi­nis­te­ri­um für Arbeit und Sozia­les (BMAS) fördert auf der Grund­la­ge des neuen § 32 SGB IX die Errich­tung der EUTB. Die Förder­mit­tel werden für ein bedarfs­ge­rech­tes, regio­na­les Angebot entspre­chend der Anzahl der Einwoh­ner und Größe der Bundes­län­der aufgeteilt.

Die EUTB Stellen wurden im Rahmen des neuen Bundes­teil­ha­be­ge­set­zes (BTHG) ins Leben gerufen. Das BTHG soll in Deutsch­land das  SGB IX erwei­tern und das Recht auf Teilha­be am gesell­schaft­li­chen Leben ermög­li­chen. Dies ist ein wichti­ger Teil der Menschenrechtskonvention. 

Die EUTBs arbei­ten nach dem Prinzip „Eine für alle“, d.h. jede*r kann Beratung erhal­ten: Die ab 1.1.2018 einge­rich­te­ten regio­na­len Beratungs­an­ge­bo­te stehen für alle Fragen zu Rehabi­li­ta­ti­on und Teilha­be offen. Es handelt sich um ein ergän­zen­des Angebot, welches bestehen­de Beratungs­struk­tu­ren nicht erset­zen soll.

Mitma­chen

Wenn Sie selbst schon Barrie­ren erfolg­reich überwun­den haben oder wissen, wie das geht und andere an Ihren Erfah­run­gen teilha­ben lassen wollen, dann melden Sie sich gerne bei uns. Wir suchen stets engagier­te Menschen, die uns ehren­amt­lich unterstützen.

Möglich wäre:

· Ämterbe­glei­tung

· Beglei­tung von Beratungsgesprächen

· Gründung von (Selbst­hil­fe-) Gruppen

· Durch­füh­rung eigener Projek­te zum Thema

Barrie­re­frei­heit

Der Offene Dialog e.V. bemüht sich das gesam­te Angebot barrie­re­frei zu gestalten.

Die Räumlich­kei­ten in der Brand­vor­werk­stra­ße liegen im Erdge­schoss, weisen aller­dings Schwel­len auf, die mit einer mobilen Rampe überbrückt werden können.

Wir kommen zu Ihnen nach Hause, oder treffen und mit Ihnen an einem Ort Ihrer Wahl, wenn Sie das wünschen.

Wir haben eine barrie­re­ar­me Toilet­te, die aber nicht den DIN-Normen entspricht und somit nicht für jede*n nutzbar ist. Eine barrie­re­freie Toilet­ten­nut­zung ist direkt gegen­über beim Roten Kreuz möglich.

Die Eingangs­tür und innen­lie­gen­de Türen sind 103 cm bzw. 80 bis 95 cm breit.

Wir haben kein Blinden­leit­sys­tem und keine Möglich­keit durch techni­sche Geräte das Hören zu erleichtern.

Eine Website in leich­ter Sprache gibt es bisher leider noch nicht, das soll sich aber ändern!

Zur Zeit befin­det sich eine Baustel­le vor unseren Räumlich­kei­ten welche die Anfahrt mit Rollstüh­len erschwert. Von der Bushal­te­stel­le aus bis zu unseren Räumen müssen einige Bordstei­ne gemeis­tert werden oder ein Umweg über den Block in Kauf genom­men werden. Kontak­tie­ren Sie uns, wenn wir Ihnen mit der mobilen Rampe entge­gen kommen können.

Wenn Sie Fragen zu unseren Räumlich­kei­ten und weite­ren Barrie­ren haben, kontak­tie­ren Sie uns gerne!

Solida­ri­sches Büro

mittwochs, 10-12:00 Uhr

Anträ­ge, Beschei­de, Wider­sprü­che …Bürokra­tie um Sozial­leis­tun­gen heißt Bürokra­tie um die eigene Existenz. Wer kennt diesen Effekt: Wenn man es für sich selbst machen muss, geht es nicht. Wenn man das Gleiche für andere tut, geht es.
Wir haben das gegen­sei­ti­ge Empower­ment im Fokus. Wenn Sie Unter­stüt­zung bei Anträ­gen und Wider­sprü­chen suchen, können Sie diese Zeit zur solida­ri­schen Bearbei­tung nutzen.
Nachschla­ge­wer­ke zum Sozial­recht liegen bereit, Kaffee ist gekocht.
Es gibt einen Drucker, Brief­um­schlä­ge und Brief­mar­ken können hier erwor­ben werden. In der offenen Bürozeit ist jeweils ein Teammit­glied da und wird von Ehren­amt­li­chen unterstützt.

Begeg­nung und Austausch

donners­tags, 15-17:00 Uhr

Am Donners­tag wird unsere Öffnungs­zeit auf ehren­amt­li­cher Basis abwechs­lungs­reich gestal­tet. Es geht um einen Austausch über erleb­te Barrie­ren und deren Überwin­dung. Kommen Sie, wenn Sie sich dazu Austausch wünschen und füllen Sie den Raum, der offen steht, mit Leben. In der Öffnungs­zeit ist es möglich unseren Verein kennen­zu­ler­nen, Infoma­te­ri­al zu Angebo­ten der ganzen Stadt durch­zu­se­hen, Hinwei­se für andere an unserer Pinnwand zu hinter­las­sen und bei Bedarf Termi­ne mit unserem Team zu vereinbaren. 

Spenden

Unsere Arbeit ist für die Nutzer*innen eine enorme Chance, bedeu­tet aber auch, dass wir als Verein auf finan­zi­el­le Unter­stüt­zung angewie­sen sind. Ihre Spende ermög­licht uns, emotio­na­len Krisen schnell und bedin­gungs­los genau dort zu begeg­nen, wo sie auftre­ten: zu Hause und in Gemein­schaft. Unter­stüt­zen Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende oder Ihre Fördermitgliedschaft.

Jetzt spenden

Zwei Menschen schütteln sich die Hand